Gästestimmen

Ralph - Reise mit TABOO III vom 22.10. - 5.11.2016

Vierzehn Tage lang verwöhnt von Wolfgang und seiner bezaubernden Freundin Loida .
Was soll man da sagen ….?
Einfach ein Traum …!!!
Nach einem angenehmen Flug mit Emirates (selbst in der Economy komfortabel) betreten wir das legendäre Boot - für meine Töchter (Amadea 26 und Cordula 23) und mich (Ralph 55), die Wolfgangs Bücher verschlungen haben, die Erfüllung eines langgehegten Wunsches.
Wir sind alle drei keine Segler und machten uns Gedanken, ob wir seekrank werden (wir alle haben das schon öfters erlebt), wie es uns gehen wird - 14 Tage auf diesem schaukelnden „Zuhause“…
Bereits am ersten Tag, als Taboo III elegant über das Meer zischt, sind alle Sorgen wie weggeblasen.
Der Katamaran setzt auch bei gröberem Wellengang weich auf, die Auf-und-Ab-Bewegungen sind angenehm - und erstaunt stellen wir fest, dass wir selbst bei rauher See (für uns wirkt es so - für Wolfgang ist das noch gar nichts….) weder im Sitzen, Stehen oder Liegen keinen Moment von Übelkeit erleben.
Vierzehn Tage zu fünft auf einem Boot ….?
…. auf Taboo III kein Problem !
Die unfassbaren Dimensionen (18 Meter Länge und 10 Meter Breite) bieten einen luxuriösen, eben begehbaren Deckbereich von ca.130 m2 !!! Da sitzt man an einem grossen überdachten Tisch für 8-9 Personen und genießt dort die herrlichsten Mahlzeiten: ein Frühstück mit selbstgebackenem Brot, Spiegelei und frischen Früchten, ein angenehm leichtes Mittagessen, den Afternoontea mit Keksen oder Früchten, den Sundowner (bei wirklich unfassbaren Sonnenuntergängen) und ein Abendessen, das Loida fantasievoll und exotisch liebevollst zaubert.
Da liegt man gemütlich vorne auf einem der beiden vorderen Rumpfflächen oder auf dem großen Netz dazwischen, liest, hört Musik oder genießt einfach nur das Geräusch des Windes und der Wellen.
Das Boot ist allein optisch ein ästhetisches Erlebnis - Wolfgang hat hier wirklich Unglaubliches geleistet. Die hinten nach außen ansteigend-geschwungene Form der beiden Rümpfe, die große weiße Deckfläche …. alles sauber und gepflegt.
Die beiden identen Gästekabinen beherbergen je ein angenehmes Doppelbett, einen Waschtisch und genügend Stauraum. Im linken Rumpf befinden sich noch die Küche, der Salon und das Badezimmer mit WC und Dusche. Im rechten Rumpf sind Wolfgangs private Räumlichkeiten. Alles ist durchdacht und funktionell - und sehr geschmackvoll eingerichtet. Zum Schnorcheln wird achtern eine verstecke Leiter ins runter gesenkt, über die man bequem ins Wasser und auch wieder raus kommt. Dort befindet sich auch eine Deckdusche.
Und Wolfgang….?
Oft sitzen wir gemütlich zusammen und führen mit diesem Mann, der ein so außergewöhnliches Leben führt und ein hochgebildeter, feinsinniger, tiefdenkender Mensch ist, viele Gespräche, - oder einfach nur seinen Erzählungen zu lauschen. Oder mit Loida, die ein einziger Sonnenschein ist, zu lachen ….
Und die Zeit …?
…. verfliegt leider wie der Wind …!
Ich hatte vier Bücher mitgenommen, I-Pod, Handy und Laptop (man kann an Bord alles aufladen), damit mir nicht langweilig wird - und habe gerade einmal 30 Seiten gelesen…..
Man sitzt den ganzen Tag an Deck und kann sich der vielen wunderbaren Eindrücke kaum erwehren - ohne, dass es langweilig wird. Vielleicht ein kleines Schläfchen, dann wieder nur Dasitzen und Schauen. Und dann gibt es schon wieder etwas Herrliches zu essen - oder man sitzt gemütlich beisammen und plaudert.
Den Tag über sind wir meist gesegelt und haben ab dem Nachmittag in einer idyllischen, palmengesäumten Bucht geankert, sodass wir ins Wasser springen und vielleicht einen Strandausflug unternehmen konnten. Bei einer kleinen Insel (pures „Südsee-Feeling“: rundum Sandstrand mit einem kleinen Dorf unter Palmen) sind wir sogar drei Tage geblieben, haben am Tag die schöne Unterwasserwelt schnorchelnderweise genossen und bei Sonnenuntergang die Insel muschelsuchend umrundet.
Was benötigt man wirklich, wenn man an Bord von Taboo III ist ?
Wolfgang hat uns schon im Vorfeld gesagt, dass die meisten Gäste viel zu viel mitnehmen und uns Tipps gegeben.
Badesachen (die man eigentlichen den ganzen Tag trägt), Shorts (vor allem für den Landgang), ein paar T-Shirts, eine leichte „Regen“-Jacke (die wir aber nur für das klimatisierte Flugzeug gebraucht haben). Mehr haben wir nie gebraucht.
An Bord gehen alle barfuß - und man benötigt (nach meiner Erfahrung) idealerweise nur ein paar sandalenartige Schuhe, denen es nichts ausmacht, wenn sie nass werden (zB. wenn man im Beiboot an den Strand fährt). Wir hatten Flip-Flops (nett für den Strand, aber im seichten Wasser zieht sie einem der Sog von den Füßen) und richtige Bade-Neoprenschuhe, aber diese nie gebraucht.
Ein guter Tipp von Wolfgang ist ein langarmiges T-Shirt und eine Art Leggin. zum Schnorcheln, da man dabei ja wirklich mit der Rückseite direkt an der Oberfläche treibt und leicht verbrennt. Ich hatte es zwar mit, aber es war mir peinlich, es anzuziehen. Als ich nach kurzer Zeit bemerkte, wie sehr die Sonne selbst im Wasser auf mich brannte, habe ich alles sehr rasch angezogen.
Schnorchelsachen sind übrigens an Bord.
Und dann plötzlich der Abschied. Wolfgang und Loida bringen uns an Ufer, wo das Taxi wartet - und wir tauchen wieder ein in das alte Leben an Land - mit den Herzen noch immer auf der wunderschönen Taboo III.


Wilhelm - Reise mit TABOO III vom 13.02.- 29.02.2016

Flug über Frankfurt-Singapur- Davao City, nach Cebu und mit dem Taxi nach Carmen, wo in der Bucht Wolfgang mit seiner TABOO III auf uns wartet
Am nächsten Tag: Anker auf, wir segeln nach Norden Richtung „Calangaman Island“! da wir wenig Wind haben beschließen wir die Nacht durch zu segeln! Am Morgen erreichen wir „Malapascua Island“, die wir rechts liegen lassen, denn unser Kurs führt uns nach Westen zur „Batbatan Island“, wo wir ankern!
Nach einer ruhigen Nacht geht es weiter nach NW zu den „South Gigante Islands“! Da wir Nordostwind haben, flitzt „TABOO III“ mit einem Affenzahn über die Wellen! Ich stehe am Steuer und komm mir vor wie bei der Volvo Ocean Race! Es war herrlich! Wir ankern vor dem „Cabugao Gamay Beach“, wo wir Landgang machen und am Abend am Strand ein fantastisches Abendessen von „scallops“ und Fisch genießen!
Nach Umrundung der Westspitze segeln wir nach Norden, in den „Asid Golf“! Bei „Naro Island“ fällt der Anker! Hier sind den Inseln große Korallenriffe vorgelagert, die trocken fallen! Dann sieht man die Bewohner der Insel, über das Riff wandern, um nach Muscheln zu suchen!
Die nächste Insel ist „Guinluthagan Island“! Hier machen wir uns „landfein“, besichtigen die Fischerboote des kleinen Dorfes und Fische, die zum Trocknen auf Netzen aufgelegt werden! Wir haben den nördlichsten Punkt unserer Reise erreicht!
Von hier segeln wir zu der kleinen unbewohnten Insel „Guinlabagon“, die wir unbedingt besuchen wollen! Dieser Landgang wird uns allen in Erinnerung bleiben, da wir am Land stehend, zusehen müssen, wie das Riff trocken fällt und das Dhingi plötzlich auf der Insel steht! Aber da Wolfgang ein Schlauer ist, hat das Dhingi Räder zum Umklappen und so können wir das Schlaucherl quer über die Insel durch den Sand schleppen, um es an einer geeigneten Stelle über das Riff ziehen und durch die Brandung zu rudern! die Aktion ging fürs Schlaucherl und auch für uns, ohne Verletzungen, gut zu Ende! 😉
Weiter geht es nach Süden zur Insel „Guianayan“ und ankern abends vor der Küste von „Masbaronon“
Am darauffolgenden Tag geht es an „Manoc Island“ vorbei, nach „Carnasa Island“! Es folgt dann „Malapascua Island“ mit Landgang, um Verpflegung zu bunkern! Hier sehen wir zum ersten Mal vier Segelyachten, die sich auch versorgen wollen!
Die nächste Station ist „Calangaman Island“, es leben nur 2oder 3 Ranger auf der Insel! Eine Trauminsel: Sand, Palmen! Was will man mehr?
Von hier haben wir eine größere Strecke nach den Camotes Inseln wo wir vor dem Ort „Esperanza“ mit dem langen weißen Strand ankern!
Am letzten Tag segeln wir nach Carmen zurückund damit ist unser Törn zu Ende!
Fazit der Reise:
Wir haben dieses Mal die nördliche „Visaya Sea“ umrundet! Ein Traumrevier ohne Tourismus und mit freundlichen Menschen!
Es war wie immer; traumhaftes Segeln und Relaxen! Wir besuchten einige schöne Inseln mit noch schöneren Sandstränden!
Die Verpflegung war einsame Spitze! Ein großes Lob und vielen Dank an Loida, die immer ein fantastisches Essen auf den Tisch zauberte! Und die täglichen Sundowner waren auch nicht zu verachten!
Es war das vierte Mal, dass wir TABOO III besuchten und es war wie immer ein Traumtörn!
Wir kommen wieder!!!