Gästestimmen

Rupert-Reise mit TABOO III vom 15 - 29..März 2018

Es war mein zweiter Törn auf Taboo III mit Wolfgang.

Der erste Trip vor drei Jahren begann unter  recht schmerzlichen Vorzeichen, da ich mir am ersten Tag den Mittelfussknochen brach und ich erstmal ärztlich versorgt werden musste, bevor wir absegeln konnten.

Diesmal war ich vorsichtiger und überstand die hoch interessante Reise ohne jegliche Schrammen. Es war ja auch ein österreichischer Arzt dabei, also konnte nichts mehr schiefgehen. Allerdings kam der aus Kaernten……..

Der urspruengliche Plan nach Pattaya zu segeln wurde wegen widrigen Windverhänltnisse und Zeitmangel kurzfristig geändert. Wolfgang ist natürlich ein erfahrener Fuchs und hatte auch sofort einen genialen und spannenden “Plan B” parat. Spannend insofern, als das Revier der südlichen Sulu See einen nicht gerade guten Ruf bei Seglern hat, dank der Überfälle von Abu Sayyaf Terroristen in den vergangenen Jahren.

Dies hat sich aber anscheinend doch beruhigt durch das energische “Aufräumen” von Präsident Duterte, der ein hartes Durchgreifen nicht nur bei vermeintlichen Drogen Dealern herbei führte, sondern auch gegen die aufständischen Islamisten im Süden von Mindanao.

Mir konnte es nur recht sein, denn so konnte ich ohne große Besorgnis den abwechslungsreichen Törn genießen.

Das Wetter spielte mit und wir hatten meistens herrliches Segelwetter bei Sonnenschein, niedrigen Seegang und 15 Knoten Wind. Ideal für Taboo III die ihre Bahn zog wie ein ICE train. Die lauen Nächte waren eben wie sie nur in den Tropen sein können, mit einem traumhaften Sternenhimmel, wie man ihn nur auf See kennt. Es war nur ein oder zwei Tage dabei, wo die Küche kalt blieb und ich das erstemal seekrank wurde! Das beruhigte sich dann aber auch recht rasch und der ganze Spuk war auch bald wieder vorbei. Nur Wolfgang war da anscheinend in seinem Element und genoss die Schaukelei. Mir ist  weniger schon etwas lieber, da ich lediglich maximal vier Wochen pro Jahr auf einem Boot verbringe und immer eine gewisse “Anlaufzeit” brauche bis sich der Magen beruhigt hat.

Wir unterbrachen den Törn von Puerta Princesa ( Palawan ) nach Kudat ( Sabah) mit Besuchen auf zwei wunderschönen unbewohnten Inseln, wo ein Crewmitglied Kokosnüsse erntete und der Arzt den Weltrekord im Freistil Schwimmen brach; er hatte nämlich ein Krokodil an Land gesichtet. Der Gedanke an das Reptil im Wasser in seiner Nähe rief offensichtlich enorme Energien hervor und so erinnerte mich sein Schwimmen eher an ein Torpedo als einen Schwimmer. Nach Befragung eines Fischers in der Nähe bestätigte es sich, dass tatsächlich Krokodile auf diesem Eiland existieren. Später fanden wir Spuren am Strand. Ab sofort war jeder Landgang auf dieser Insel nur mehr in Begleitung eines .38 Revolvers. Im Nachhinein denke ich aber, dass im Ernstfalle einer Krokodilbegegnung der .38iger Revolver  das Krokodil eher nur gekitzelt haette. Aber die Erkenntnis dass Wolfgang mit dem Ding recht gut umgehen kann, war dann doch beruhigend.

In Kudat wurde dann schliesslich einklariert und wir verbrachten drei Tage ( langes Wochende ) in dieser kleinen netten malaysischen Stadt mit sehr freundlichen Bewohnern.

So genossen wir auch lokale muslimische Spezialitäten, die viel besser schmeckten als sie aussahen. Trotz Verständigungsschwierigkeiten bekamen wir aber immer das was wir wollten, sehr oft unter viel Gelächter.

Die Reise ging dann weiter über das Nordkap von Sabah in Richtung Süden nach Kota Kinabalu, wo wir dann drei Tage später ankamen. Wieder waren es leichte Winde die uns begleiteten, aber zu einem sehr entspannten Törn beitrugen.

Jetzt warte ich auf Wolfgangs Email, wann der nächste längere Törn mit seiner Taboo III stattfindet. Ich werde wieder an Bord sein, hoffentlich etwas länger. Vielleicht geht es ja diesmal nach Yap……??


Karoline und Wolfgang - Reise mit TABOO III vom 9.4 bis 16.4.2017

Unsere Reise begann am 28.01.2017, wir waren zuvor noch nie so weit weg
von Zuhause, unserer Familie und unseren Freunden. Angekommen in
Bangkok stolperten wir völlig überfordert aus dem Flughafen. Ohne richtigen
Plan, hofften wir unsere Richtung schon zu finden, denn wir wollten das
Gefühl völliger Freiheit spüren und die Möglichkeit haben in alle
Himmelsrichtungen gehen zu können.
Karoline und ich beschlossen die südlichen Inseln der Andamanensee zu
erkunden. Hellblaues, klares Wasser, einsame Strände gesäumt mit
Kokosnusspalmen und das Kennenlernen von einer anderen Kultur und
netten Einheimischen standen auf unserer Wunschliste. Doch heutzutage
gehören einsame Strände, schon langsam der Vergangenheit an. Vor 20
Jahren sah das bestimmt noch ganz anders aus.
Die Suche gestaltete sich daher länger als gedacht aber als wir endlich
gefunden hatten wonach wir suchten und wir beide so in die Ferne blickten,
ankerte in unserer Bucht ein Katamaran. Es war von mir schon immer ein
Wunsch auf unserer Reise per Yacht unterwegs zu sein und die fernen Länder
vom Wasser aus zu erkunden. Da Karoline als Reisebüroassistentin auch
einmal im Yachtcharter gearbeitet hat, fingen wir an zu recherchieren. Im
Mittelmeer verbrachten wir bereits einige Urlaube auf Segelyachten daher
wussten wir dass diese Art zu reisen, zu den ganz besonderen Erlebnissen
gehört.
Als wir auf die Philippinen zu sprechen kamen, fiel Karoline prompt der Name
Wolfgang Hausner ein. Sie hatte es vage im Kopf, dass er und seine Taboo III
auf den Philippinen unterwegs sind.
Der Kontakt war schnell hergestellt und Wolfgang antwortete sehr rasch auf
jede unserer Fragen. So stand es dann fest, am 09.04. würden wir uns in
Carmen, auf der Insel Cebu, treffen.
Wolfgang holte uns am Pier ab, wo wir im Schatten einer kleinen Autofähre
auf ihn warteten. An Deck angekommen bestaunten wir die riesige Schönheit
- die TABOO III. Sie hat etwas von einem Rennsportkatamaran mit
verlaufenden Linien, nicht kantig und träge wie so manch andere Yachten, die
wir bisher gesehen hatten.
Nachdem wir unsere erste Begutachtung dieses schönen Schiffs
abgeschlossen hatten, waren wir schon ganz gespannt auf das erste Gespräch
mit dessen Besitzer. Wie ist wohl dieser legendäre Wolfgang Hausner? Er bot
uns gleich nachdem er unsere schweren Rucksäcke an Board hievte einen
Willkommensdrink an. Zuerst waren wir erstaunt, schon seit Monaten blieb
das Hieven und Schleppen unserer schweren Backpacks ausschließlich an uns
hängen. – so ein Service! In der Mitte des Schiffs ist ein großes Cockpit mit
Sitz-und Essbereich, dort schlürften wir unseren Drink zu Ende. Bei unserem
ersten Plausch mussten wir feststellen, dass wir keines seiner Bücher
kannten. Ich glaube, dass er etwas verblüfft war, da vermutlich überwiegend
Fanbesuch die weite Reise von Europa antritt. Aber bereits während unseres
ersten Gesprächs wurden wir zu Fans. Wolfgang spricht über seine
Vergangenheit, nur wenn man ihn danach fragt und er erzählt davon ohne
aufgesetzten Stolz und aufgeblasenes Gehabe, als wäre es keine große Sache
einen Hai mit bloßen Händen zu erlegen. Seine Geschichte und er selbst als
Person sind wirklich sehr beeindruckend und inspirierend. Wolfgang hatte
sein erstes Buch auf Anfrage parat. So war die perfekte Lektüre für unseren
Törn gefunden.
Als wir von Carmen zu den Camotes Islands aufbrachen, waren wir leider
nicht mit dem üblichen Nordostwind gesegnet. Trotzdem machte die TABOO
III gute Fahrt. Die letzte Meile fuhren wir unter Motor, die Schraube fällt bei
Bedarf ins Wasser und wird zum Schluss in die Ausgangsposition gewinscht,
ein geniales Prinzip. Wir hofften kräftig mitanpacken zu können und unsere
Nützlichkeit unter Beweis stellen zu dürfen. Aber bei dem großartigen Team
Wolfgang und seiner Freundin Loida ist jede weitere Hand überflüssig. Loida
ist ein wahrer Sonnenschein und sehr taff, ohne große Anweisungen von
Wolfgang weiß sie schon ganz genau was zu tun ist. Manchmal konnten auch
wir bei dem ein- oder anderen Manöver mithelfen. Wir waren Gäste und
genau so wurden wir auch verwöhnt. Loida bekochte uns vom Feinsten. Ich
hatte noch nie so gute und saftige Lungenbratenschnitzel bekommen, nicht
einmal in Österreich. Als wir unsere Reise nach dem Besuch bei Wolfgang und
Loida fortsetzten, musste ich nach einem Verzehr von weniger gutem Essen
leidvoll an diese guten Schnitzel zurückdenken. Von der Fischzubereitung
verstehen die beiden mehr als der Großteil der asiatischen Bevölkerung und
so habe ich noch kein besseres Fischfilet zu essen bekommen.
Als Vegetarierin war für Karoline auch immer ein Teller mit verschiedenen
Variationen der heimischen Gemüseauswahl am Tisch.
Uns lagen 1000 Fragen auf der Zunge, doch stellten wir nur ein paar davon.
Am Abend noch ein nettes Gespräch und dann ab ins Bett, denn am nächsten
Tag wartete das Meer mit seinen wunderschönen Korallen, bunten Fischen
und unsagbar schönen Inseln. Nach dem Nachmittagskaffee segelten wir
dann gemütlich weiter zu den Quattros Islands, Eile kam an Bord der TABOO
III nie auf.
Es roch nach Freiheit, das Buch von den Anfängen des Wolfgang H.
verschlungen wir regelrecht und die wunderschöne Natur um uns herum
genossen wir in vollen Zügen. Es war sehr inspirierend, eine Woche mit dem
Mann zu verbringen der Nein zum wohlbehüteten Sozialsystem Österreichs
sagte, Nein zur Angst und Nein zur Durchschnittlichkeit.
Den Abend verbrachten wir dann öfter im Netz am Bug des Schiffs, wo wir
unter dem Sternenzelt vor uns hinträumten, später schliefen wir ein.
Wolfgang spielte mir beiläufig eine Herausforderung zu und erzählte wie er
am Fall den Mast auf und ab kletterte um nach Riffen Ausschau zu halten
oder etwas zu reparieren, auch Loida sei schon oben gewesen. Ich kam nicht
herum es auszuprobieren. Am vorletzten Tag gelang es mir dann auch, unter
gesetzten Segeln nahm ich kurz Platz auf der Saling und spähte den Punkt aus,
wo wir letztendlich von Bord gingen. Santiago.
Die Philippinen gefielen uns so gut, dass wir weitere 1,5 Monate im Land
verbrachten. Wir bereisten die Inseln Cebu, Palawan, Boracay, Tablas,
Romblon und ein paar kleinere bis wir von Manila weiter nach Kambodscha
flogen.
Die Unsicherheit anderer Reisender, die sich nicht trauen die wunderschönen
Philippinen zu bereisen, können wir nicht verstehen. Natürlich mieden wir die
schon als Problemgebiete deklarierten Zonen. Am sichersten fühlten wir uns
bisher in den einsamen Teilen der Erde und an Board der TABOO III, wo
Wolfgang Tag & Nacht jedes Geräusch wahrnimmt. Wenn sich der Wind
dreht oder die Ankerkette über den Meeresgrund schleift, ist er sofort zur
Stelle und prüft die Situation.
Wir hoffen, dass wir noch einmal mit den beiden segeln werden und dann
noch einmal diese guten Lungenbratenschnitzel bekommen. Bis dahin
wünschen wir alles Gute auf ihren Wegen.
Danke fürs Mitnehmen.
Wolfi und Karoline


Ralph - Reise mit TABOO III vom 22.10. - 5.11.2016

Vierzehn Tage lang verwöhnt von Wolfgang und seiner bezaubernden Freundin Loida .
Was soll man da sagen ….?
Einfach ein Traum …!!!
Nach einem angenehmen Flug mit Emirates (selbst in der Economy komfortabel) betreten wir das legendäre Boot - für meine Töchter (Amadea 26 und Cordula 23) und mich (Ralph 55), die Wolfgangs Bücher verschlungen haben, die Erfüllung eines langgehegten Wunsches.
Wir sind alle drei keine Segler und machten uns Gedanken, ob wir seekrank werden (wir alle haben das schon öfters erlebt), wie es uns gehen wird - 14 Tage auf diesem schaukelnden „Zuhause“…
Bereits am ersten Tag, als Taboo III elegant über das Meer zischt, sind alle Sorgen wie weggeblasen.
Der Katamaran setzt auch bei gröberem Wellengang weich auf, die Auf-und-Ab-Bewegungen sind angenehm - und erstaunt stellen wir fest, dass wir selbst bei rauher See (für uns wirkt es so - für Wolfgang ist das noch gar nichts….) weder im Sitzen, Stehen oder Liegen keinen Moment von Übelkeit erleben.
Vierzehn Tage zu fünft auf einem Boot ….?
…. auf Taboo III kein Problem !
Die unfassbaren Dimensionen (18 Meter Länge und 10 Meter Breite) bieten einen luxuriösen, eben begehbaren Deckbereich von ca.130 m2 !!! Da sitzt man an einem grossen überdachten Tisch für 8-9 Personen und genießt dort die herrlichsten Mahlzeiten: ein Frühstück mit selbstgebackenem Brot, Spiegelei und frischen Früchten, ein angenehm leichtes Mittagessen, den Afternoontea mit Keksen oder Früchten, den Sundowner (bei wirklich unfassbaren Sonnenuntergängen) und ein Abendessen, das Loida fantasievoll und exotisch liebevollst zaubert.
Da liegt man gemütlich vorne auf einem der beiden vorderen Rumpfflächen oder auf dem großen Netz dazwischen, liest, hört Musik oder genießt einfach nur das Geräusch des Windes und der Wellen.
Das Boot ist allein optisch ein ästhetisches Erlebnis - Wolfgang hat hier wirklich Unglaubliches geleistet. Die hinten nach außen ansteigend-geschwungene Form der beiden Rümpfe, die große weiße Deckfläche …. alles sauber und gepflegt.
Die beiden identen Gästekabinen beherbergen je ein angenehmes Doppelbett, einen Waschtisch und genügend Stauraum. Im linken Rumpf befinden sich noch die Küche, der Salon und das Badezimmer mit WC und Dusche. Im rechten Rumpf sind Wolfgangs private Räumlichkeiten. Alles ist durchdacht und funktionell - und sehr geschmackvoll eingerichtet. Zum Schnorcheln wird achtern eine verstecke Leiter ins runter gesenkt, über die man bequem ins Wasser und auch wieder raus kommt. Dort befindet sich auch eine Deckdusche.
Und Wolfgang….?
Oft sitzen wir gemütlich zusammen und führen mit diesem Mann, der ein so außergewöhnliches Leben führt und ein hochgebildeter, feinsinniger, tiefdenkender Mensch ist, viele Gespräche, - oder einfach nur seinen Erzählungen zu lauschen. Oder mit Loida, die ein einziger Sonnenschein ist, zu lachen ….
Und die Zeit …?
…. verfliegt leider wie der Wind …!
Ich hatte vier Bücher mitgenommen, I-Pod, Handy und Laptop (man kann an Bord alles aufladen), damit mir nicht langweilig wird - und habe gerade einmal 30 Seiten gelesen…..
Man sitzt den ganzen Tag an Deck und kann sich der vielen wunderbaren Eindrücke kaum erwehren - ohne, dass es langweilig wird. Vielleicht ein kleines Schläfchen, dann wieder nur Dasitzen und Schauen. Und dann gibt es schon wieder etwas Herrliches zu essen - oder man sitzt gemütlich beisammen und plaudert.
Den Tag über sind wir meist gesegelt und haben ab dem Nachmittag in einer idyllischen, palmengesäumten Bucht geankert, sodass wir ins Wasser springen und vielleicht einen Strandausflug unternehmen konnten. Bei einer kleinen Insel (pures „Südsee-Feeling“: rundum Sandstrand mit einem kleinen Dorf unter Palmen) sind wir sogar drei Tage geblieben, haben am Tag die schöne Unterwasserwelt schnorchelnderweise genossen und bei Sonnenuntergang die Insel muschelsuchend umrundet.
Was benötigt man wirklich, wenn man an Bord von Taboo III ist ?
Wolfgang hat uns schon im Vorfeld gesagt, dass die meisten Gäste viel zu viel mitnehmen und uns Tipps gegeben.
Badesachen (die man eigentlichen den ganzen Tag trägt), Shorts (vor allem für den Landgang), ein paar T-Shirts, eine leichte „Regen“-Jacke (die wir aber nur für das klimatisierte Flugzeug gebraucht haben). Mehr haben wir nie gebraucht.
An Bord gehen alle barfuß - und man benötigt (nach meiner Erfahrung) idealerweise nur ein paar sandalenartige Schuhe, denen es nichts ausmacht, wenn sie nass werden (zB. wenn man im Beiboot an den Strand fährt). Wir hatten Flip-Flops (nett für den Strand, aber im seichten Wasser zieht sie einem der Sog von den Füßen) und richtige Bade-Neoprenschuhe, aber diese nie gebraucht.
Ein guter Tipp von Wolfgang ist ein langarmiges T-Shirt und eine Art Leggin. zum Schnorcheln, da man dabei ja wirklich mit der Rückseite direkt an der Oberfläche treibt und leicht verbrennt. Ich hatte es zwar mit, aber es war mir peinlich, es anzuziehen. Als ich nach kurzer Zeit bemerkte, wie sehr die Sonne selbst im Wasser auf mich brannte, habe ich alles sehr rasch angezogen.
Schnorchelsachen sind übrigens an Bord.
Und dann plötzlich der Abschied. Wolfgang und Loida bringen uns an Ufer, wo das Taxi wartet - und wir tauchen wieder ein in das alte Leben an Land - mit den Herzen noch immer auf der wunderschönen Taboo III.


Wilhelm - Reise mit TABOO III vom 13.02.- 29.02.2016

Flug über Frankfurt-Singapur- Davao City, nach Cebu und mit dem Taxi nach Carmen, wo in der Bucht Wolfgang mit seiner TABOO III auf uns wartet
Am nächsten Tag: Anker auf, wir segeln nach Norden Richtung „Calangaman Island“! da wir wenig Wind haben beschließen wir die Nacht durch zu segeln! Am Morgen erreichen wir „Malapascua Island“, die wir rechts liegen lassen, denn unser Kurs führt uns nach Westen zur „Batbatan Island“, wo wir ankern!
Nach einer ruhigen Nacht geht es weiter nach NW zu den „South Gigante Islands“! Da wir Nordostwind haben, flitzt „TABOO III“ mit einem Affenzahn über die Wellen! Ich stehe am Steuer und komm mir vor wie bei der Volvo Ocean Race! Es war herrlich! Wir ankern vor dem „Cabugao Gamay Beach“, wo wir Landgang machen und am Abend am Strand ein fantastisches Abendessen von „scallops“ und Fisch genießen!
Nach Umrundung der Westspitze segeln wir nach Norden, in den „Asid Golf“! Bei „Naro Island“ fällt der Anker! Hier sind den Inseln große Korallenriffe vorgelagert, die trocken fallen! Dann sieht man die Bewohner der Insel, über das Riff wandern, um nach Muscheln zu suchen!
Die nächste Insel ist „Guinluthagan Island“! Hier machen wir uns „landfein“, besichtigen die Fischerboote des kleinen Dorfes und Fische, die zum Trocknen auf Netzen aufgelegt werden! Wir haben den nördlichsten Punkt unserer Reise erreicht!
Von hier segeln wir zu der kleinen unbewohnten Insel „Guinlabagon“, die wir unbedingt besuchen wollen! Dieser Landgang wird uns allen in Erinnerung bleiben, da wir am Land stehend, zusehen müssen, wie das Riff trocken fällt und das Dhingi plötzlich auf der Insel steht! Aber da Wolfgang ein Schlauer ist, hat das Dhingi Räder zum Umklappen und so können wir das Schlaucherl quer über die Insel durch den Sand schleppen, um es an einer geeigneten Stelle über das Riff ziehen und durch die Brandung zu rudern! die Aktion ging fürs Schlaucherl und auch für uns, ohne Verletzungen, gut zu Ende! 😉
Weiter geht es nach Süden zur Insel „Guianayan“ und ankern abends vor der Küste von „Masbaronon“
Am darauffolgenden Tag geht es an „Manoc Island“ vorbei, nach „Carnasa Island“! Es folgt dann „Malapascua Island“ mit Landgang, um Verpflegung zu bunkern! Hier sehen wir zum ersten Mal vier Segelyachten, die sich auch versorgen wollen!
Die nächste Station ist „Calangaman Island“, es leben nur 2oder 3 Ranger auf der Insel! Eine Trauminsel: Sand, Palmen! Was will man mehr?
Von hier haben wir eine größere Strecke nach den Camotes Inseln wo wir vor dem Ort „Esperanza“ mit dem langen weißen Strand ankern!
Am letzten Tag segeln wir nach Carmen zurückund damit ist unser Törn zu Ende!
Fazit der Reise:
Wir haben dieses Mal die nördliche „Visaya Sea“ umrundet! Ein Traumrevier ohne Tourismus und mit freundlichen Menschen!
Es war wie immer; traumhaftes Segeln und Relaxen! Wir besuchten einige schöne Inseln mit noch schöneren Sandstränden!
Die Verpflegung war einsame Spitze! Ein großes Lob und vielen Dank an Loida, die immer ein fantastisches Essen auf den Tisch zauberte! Und die täglichen Sundowner waren auch nicht zu verachten!
Es war das vierte Mal, dass wir TABOO III besuchten und es war wie immer ein Traumtörn!
Wir kommen wieder!!!